Don’t worry, it’s just Sex…


fwb_archieWir lieben unsere Freunde. Manchmal auch etwas mehr, so sehr dass wir such mit ihnen ins bett steigen. Friends with benefits. Doch wo hört der Spass im Bett auf ? Wo sind die Grenzen, wenn man mit seinem besten freund/beste Freundin ins Bett steigt…?

Englisch für ”Freunde mit Sonderleistungen” oder besser “gute Freunde, die auch mal miteinander ins Bett gehen”. TV-Serien wie “Sex And The City”, “90210″ und “Grey’s Anatomy” haben den Begriff populär gemacht. Synonyme für Friends with Benefits sind “Fuckbuddies” oder “Fickfreund”.

Sex und Gefühle zu trennen geht vielleicht am Anfang, aber wenn man eine Person erst richtig kennen gelernt hat, ist man automatisch emotional mit ihr verbunden. Und kennen lernen tut man sich unweigerlich. Ich weiss von niemandem, der stumm zur Tür reinkommt, den Akt vollzieht und dann ohne ein Wort zu sagen wieder geht. Zumindest geht es bei mir nach einer Weile nicht mehr ohne Gefühle. Andere Leute scheinen das besser wegstecken zu können. Ich schreibe aus Höflichkeit immer ein Post-it Zettel, falls er noch im Bett liegt und ich mich davon schleiche.

Es klingt gut in gutem; zumindest am Anfang wenn beide geiler als ein Einhorn sind. Aber können Freunde, die zusammen schlafen Freunde bleiben oder ist der Beginn der gegenseitigen Geschlecht der Beginn vom Ende ihrer Freundschaft ?

Mal, ehrlich… Wer ist nicht immer dankbar für einen guten Orgasmus ? Vielleicht ist der Sex mit dem besten Freund ja besonders aufregend, schliesslich wissen beide ganz genau, worauf sie sich einlassen. Oder man entdeckt sogar Gefühle, die zuvor vergraben waren und es entsteht mehr als Freundschaft. Vielleicht findet man in ihm sogar die ganz grosse Liebe? Oder nach dem Sex ist die Spannung und Neugier endlich aus dem Weg geräumt und sie beide gehen wieder normale – und freundschaftliche – Wege.

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Meine 5 Regeln zu FWB:

1. Klare Fronten:  Nein! Sie sind NICHT auf der Suche nach einer festen Freundin! Stellen Sie das von Anfang an klar. Sonst heißt es irgendwann von ihrer Seite „Aber ich dachte…”

2. Gekommen, um zu bleiben: Kuscheln nach dem Sex ist okay. Über Nacht muss man deswegen nicht bleiben. Es geht um Sex. Im eigenen Interesse sollte man nach der Zigarette danach das Weite suchen. Sonst fühlt sich das Ganze schnell (zu) verbindlich an.

3. Die Clique: Auch wenn man einen gemeinsamen Freundeskreis hat, gibt es keinen Anlass, diesen über das neuerdings etwas intimere Verhältnis zu informieren. Geht keinen was an und bewirkt nur neugierige Fragen und nervige Kommentare. Außerdem besteht die Gefahr, dass eine neue Beziehung brühwarm vom Kumpel darüber aufgeklärt wird, dass da mal was mit der Bekannten XY lief.

4. Nicht bereuen: Man wacht nach einer durchzechten Nacht auf – und liegt nackt neben der besten Freundin, mit der man bis gestern nur platonisch zu tun hatte. Entweder war es so gut, dass man es gerne wiederholen möchte. Oder man redet Tacheles und stellt klar, dass das eine einmalige Geschichte war. So oder so gilt: Davon geht die Welt nicht unter und es gibt keinen Grund, irgendetwas zu bereuen. Es sei denn, man hat es mit der Freundin/dem Freund des besten Freundes getrieben.

5. Over & Ende: Wenn einer von beiden keine Lust mehr hat, muss man das akzeptieren. Punkt. Das war schließlich von Anfang der Deal.

Just Sex!

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