Oscar Verleihung 2012


and the Oscar goes to…

Der schwarz-weiße, französisch finanzierte, aber in Hollywood gedrehte Stummfilm hat sich damit in der Königskategorie gegen acht weitere Filme durchgesetzt: „The Descendants“, „Extrem laut und unglaublich nah“, „The Help“, „Hugo Cabret“, „Midnight in Paris“, „Moneyball – Die Kunst zu gewinnen“, „The Tree of Life“ und „War Horse – Gefährten“.

Der Streifen, der mit zehn Nominierungen in das Oscar-Rennen eingezogen war, kommt damit am Ende des Abends auf fünf Trophäen. Neben dem Oscar für den besten Film gab es Auszeichnungen für Regisseur Michel Hazanavicius, Hauptdarsteller Jean Dujardin sowie für das „Beste Kostüm“ und die „Beste Filmmusik“.

Meryl Streep wurde zum dritten Mal mit einem Oscar gekürt – für die Hauptrolle in «Die eiserne Lady» erhielt sie ihre 17. Nominierung, was Streep zur absoluten Rekordhalterin in der Schauspielbranche macht. Als beste Nebendarstellerin wurde Octavia Spencer für ihre Darbietung im Rassendrama «The Help» prämiert. Durch seinen Sieg in der Nebendarsteller-Kategorie wurde Christopher Plummer («Beginners») zum ältesten Oscar-Gewinner in der Geschichte der Academy Awards.

Der computeranimierte, im Original mit Johnny Depp als Sprecher der Hauptrolle prominent besetzte Western «Rango» erhielt den Award für den besten Animationsfilm, während «Die Muppets» den Oscar für den besten Song erhielt.

Nachfolgend die komplette Liste sämtlicher Nominierungen und Gewinner. Die Gewinner des Academy Awards sind fett markiert.

Bester Film
«The Artist»
– «The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten»
– «Extrem laut und unglaublich nah»
– «The Help»
– «Hugo Cabret»
– «Midnight in Paris»
– «Moneyball»
– «The Tree of Life»
– «Gefährten»

Bester Regisseur
Michael Hazanavicius für «The Artist»
– Alexander Payne für «The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten»
– Martin Scorsese für «Hugo Cabret»
– Woody Allen für «Midnight in Paris»
– Terrence Malick für «The Tree of Life»

Bester Hauptdarsteller
– Demián Bichir für «A Better Life»
– George Clooney für «The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten»
Jean Dujardin für «The Artist»
– Gary Oldman für «Dame, König, As, Spion»
– Brad Pitt für «Moneyball»

Bester Nebendarsteller
– Kenneth Branagh für «My Week with Marilyn»
– Jonah Hill für «Moneyball»
– Nick Nolte für «Warrior»
Christopher Plummer für «Beginners»
– Max von Sydow für «Extrem laut und unglaublich nah»

Beste Nebendarstellerin
– Bérénice Bejo für «The Artist»
– Jessica Chastain für «The Help»
– Melissa McCarthy für «Brautalarm»
– Janet McTeer für «Albert Nobbs»
Octavia Spencer für «The Help»

Beste Hauptdarstellerin
– Glenn Close für «Albert Nobbs»
– Viola Davis für «The Help»
– Rooney Mara für «Verblendung»
Meryl Streep für «Die eiserne Lady»
– Michelle Williams für «My Week with Marilyn»

Bester Animationsfilm
– «A Cat in Paris»
– «Chico & Rita»
– «Kung Fu Panda 2»
– «Der gestiefelte Kater»
«Rango»

Bestes adaptiertes Drehbuch
Alexander Payne, Nat Faxon und Jim Rash für «The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten»
– John Logan für «Hugo Cabret»
– George Clooney, Grant Heslov und Beau Willimon für «The Ides of March – Tage des Verrats»
– Steven Zaillian und Aaron Sorkin für «Moneyball»
– Bridget O’Connor und Peter Straughan für «Dame, König, As, Spion»

Bestes Original-Drehbuch
– Michael Hazanavicius für «The Artist»
– Annie Mumolo und Kristen Wiig für «Brautalarm»
– J. C. Chandor für «Der große Crash»
Woody Allen für «Midnight in Paris»
– Asghar Farhadi für «Nader und Simin – Eine Trennung»

Bestes Szenenbild
– Laurence Bennett & Robert Gould für «The Artist»
– Stuart Craig & Stephenie McMillan für «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2»
– Dante Ferretti & Francesca Lo Schiavo für «Hugo Cabret»
– Anne Seibel & Hélène Dubreuil für «Midnight in Paris»
– Rick Carter & Lee Sandales für «Gefährten»

Beste Kamera
– Guillaume Schiffman für «The Artist»
– Jeff Cronenweth für «Verblendung»
– Robert Richardson für «Hugo Cabret»
– Emmanuel Lubezki für «The Tree of Life»
– Janusz Kaminski für «Gefährten»

Bestes Kostümdesign
– Lisy Christl für «Anonymous»
– Mark Bridges für «The Artist»
– Sandy Powell für «Hugo Cabret»
– Michael O’Connor für «Jane Eyre»
– Arianne Phillips für «W.E.»

Bester Dokumentarfilm
– «Hell and Back Again»
– «If a Tree Falls: A Store of the Earth Liberation Front»
– «Paradise Lost 3: Purgatory»
– «Pina»
– «Undefeated

Bester Kurz-Dokumentarfilm
– «The Barber of Birmingham: Foot Soldier of the Civil Rights Movement»
– «God is the Bigger Elvis»
– «Incident in New Baghdad»
– «Saving Face»
– «The Tsunami and the Cherry Blossom»

Bester Schnitt
– Ann-Sophie Bion & Michel Hazanavicius für «The Artist»
– Kevin Tent für «The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten»
– Kirk Baxter & Angus Wall für «Verblendung»
– Thelma Schoonmaker für «Hugo Cabret»
– Christopher Tellefsen für «Moneyball»

Bester fremdsprachiger Spielfilm
– «Bullhead» (Belgien)
– «Footnote» (Israel)
– «In Darkness» (Polen)
– «Monsieur Lazhar» (Kanada)
– «Nader und Simin – Eine Trennung» (Iran)

Bestes Make-Up
– Martial Corneville, Lynn Johnston und Matthew W. Mungle für «Albert Nobbs»
– Nick Dudman, Amanda Knight und Lisa Tomblin für «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2»
– Mark Coulier und J. Roy Helland für «Die eiserne Lady»

Beste Filmmusik
– John Williams für «Die Abenteuer von Tim und Struppi»
– Ludovic Bource für «The Artist»
– Howard Shore für «Hugo Cabret»
– Alberto Iglesias für «Dame, König, As, Spion»
– John Williams für «Gefährten»

Bester Song
– „Man or Muppet“ von Bret McKenzie aus «Die Muppets»
– „Real in Rio“ von Sergio Mendes und Carlinhos Brown aus «Rio»

Bester animierte Kurzfilm
– «Dimanche/Sunday»
– «The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore»
– «La Luna»
– «A Morning Stroll»
– «Wild Life»

Bester Kurzfilm
– «Pentecost»
– «Raju»
– «The Shore»
– «Time Freak»
– «Tuba Atlantic»

Bester Tonschnitt
– Lon Bender und Victor Ray Ennis für «Drive»
– Ren Klyce für «Verblendung»
– Philip Stockton und Eugene Gearty für «Hugo Cabret»
– Ethan Van der Ryn und Erik Aadahl für «Transformers 3»
– Richard Hymns und Gary Rydstrom für «Gefährten»

Bester Ton
– David Parker, Michael Semanick, Ren Klyce und Bo Persson für «Verblendung»
– Tom Fleischmann und John Midgley für «Hugo Cabret»
– Deb Adair, Ron Bocar, Dave Giammarco und Ed Novick für «Moneyball»
– Greg P. Russel, Gary Summers, Jeffrey J. Haboush und Peter J. Devlin für «Transformers 3»
– Gary Rydstrom, Andy Nelson, Tom Johnson und Stuart Wilson für «Gefährten»

Beste visuelle Effekte
– Tim Burke, David Vickery, Greg Butler und John Richardson für «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2»
– Rob Legato, Joss Williams, Ben Grossman und Alex Henning für «Hugo Cabret»
– Erik Nash, John Rosengrant, Dan Taylor und Swen Hillberg für «Real Steel»
– Joe Letteri, Dan Lemmon, R. Christopher White und Daniel Barrett für «Planet der Affen – Prevolution»
– Scott Farrar, Scott Brenza, Matthew Butler und John Frazier für «Transformers 3»

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