TV-Tipp: Homosexuelle Eltern – arme Kinder?


Lesbische und schwule Paare wollen wie heterosexuelle Eltern auch Kinder adoptieren dürfen. Die Forderung birgt Zündstoff und provoziert eine Wertedebatte zu grundsätzlichen Fragen:

  • Was sind aus der Sicht des Kindes gute Eltern ?
  • Könnten das auch homosexuelle Paare sein ?
  • Warum verwehrt ihnen das Schweizer Gesetz das Recht auf Adoption ?

Unter der Leitung von Mona Vetsch diskutieren:

Martina Scheibling von Känel, lesbische Mutter in eingetragener Partnerschaft: «Für uns zwei Frauen war klar, dass auch wir das Recht haben, eine Familie zu gründen. Wir wollen wie alle anderen Eltern unseren Kindern die besten Chancen mitgeben und sie für den Notfall absichern.  Dazu braucht es die rechtliche Anerkennung unserer Elternschaft.»

Martin della Valle, schwuler Vater mit adoptierter Tochter: «Ich und mein Mann hatten einen klaren Kinderwunsch. Darin unterscheiden wir uns nicht von heterosexuellen Paaren. Die Erfahrungen in unserem Umfeld waren sehr positiv. Für unsere Tochter ist ihre Familie eine wie jede andere auch.»

Brigitte Häberli, gegen Adoptionsrecht homosexueller Eltern, Ständerätin CVP/TG: «In unserer Gesellschaft sollte die Familie aus Vater, Mutter und Kind bestehen. Dieses Modell soll vom Staat gestützt werden. Kinder sollen das Recht haben, wenn immer möglich beide Geschlechter als Rollenvorbilder zu haben.»

Claude Janiak, für Adoptionsrecht homosexueller Eltern, Ständerat SP/BL: «Man darf vor gesellschaftlichen Realitäten nicht die Augen verschliessen. Die rechtlichen Verhältnisse in Regenbogenfamilien müssen geregelt werden. Sonst geht das immer auf Kosten der Kinder.»

Heinrich Nufer, Kinderpsychologe, Präsident Schweizerische Fachstelle für Adoption: «Wenn gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren wollen, um nach aussen zu zeigen, wir sind eine ganz normale Familie, ist das eine ungenügende Motivation für eine Adoption.»

Heiner Studer, Präsident EVP Schweiz: «Eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft bedeutet von Anfang an, dass sie kinderlos sein wird. Nicht alles Machbare sollen die Menschen machen dürfen. Auch nicht durch künstliche Befruchtung.»

Ausstrahlungsdaten

  • Dienstag, 21. Februar 2012, 22.20 Uhr, SF 1
  • Mittwoch, 22. Februar 2012, 01.35 Uhr, SF 1
  • Mittwoch, 22. Februar 2012, 11.00 Uhr, SF info
  • Donnerstag, 23. Februar  2012, 03.50 Uhr, SF 1
  • Donnerstag, 23. Februar 2012, 12.40 Uhr, SF info
  • Samstag, 25. Februar 2012, 14.05 Uhr, SF 1

 

quelle: www.sendungen.sf.tv

 

 

 

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